Interviews, News - posted on 21. MĂ€rz.2017 by

„Helden von Morgen“ im Metal Hammer

SweepingDeath, Review, MetalHammer, 2017

đŸ’„ Metal Hammer đŸ’„
Wir haben es als „Helden von Morgen“ mit einem Interview + Review in Deutschlands grĂ¶ĂŸtes Metalmagazin geschafft!

Review:

„Zwar titulieren Sweeping Death ihr Schaffen offiziell als „Progressive Thrash Metal“, richtige Shredder-Kanten kommen auf ASTORIA allerdings nur in Nuancen oder der Neo-Anthrax-Huldigung „Death & Legacy“ vor. Etikettenbetrug? Nicht die Bohne! Vor allem, da ASTORIA ansonsten ziemlich alles bietet, was das anspruchsvolle Metal-Herz begehrt. Wie wĂ€re es beispielsweise mit dem Power Metal-Stampfer `My InsanityÂŽ, der Nevermore/ Iced Earth-Groove Mixtur `Devil’s DanceÂŽ oder dem NWOBHM-/Prog Metal-Hybriden `Pioneer Of TimeÂŽ? Alles schön und gut! Das SahnehĂ€ubchen der EP stellt jedoch der sich vertrackt vorwĂ€rts schleppende Melancholiebatzen in Form des Facettenreichen TitelstĂŒcks dar. `AstoriaÂŽ gehört somit sicher zu einer der besten Kompositionen, die bisher auf einer „ungesignten“ DebĂŒt-EP zu finden sind. Eine Handvoll spektakulĂ€rer Soli, ein halbes Dutzend Neo Klassik-Zitate, diverse progressive EinschĂŒbe und die herrlich trockene Produktion erheben diesen „Shortplayer“ letztendlich zum unbedingten Geheimtipp fĂŒr alle anspruchsvollen (Old School-) Metaller. Fazit: Falls das Quintett diese Muskelspiele eine komplette Albumdistanz durchhalten kann, passt der Titel „Helden von Morgen“ mindestens wie der Deckel auf den Topf.“ [Manuel Liebler]

Interview:

ZĂ€hlt bitte die wichtigsten Stationen eurer Geschichte auf

Sehr wichtige Stationen waren der gemeinsame Bau unserersProberaums und natĂŒrlich auch die Aufnahme unserer ersten EP. Dadurch, dass man sich in die Rolle des Zuhörers versetzen kann, gewinnt man nĂ€mlich einen völlig neuen Blickwinkel auf seine Musik. Deshalb war die Veröffentlichung von ASTORIA wahrscheinlich das bisher prĂ€gnanteste Kapitel unserer bisherigen Geschichte.

Stellt euch bitte kurz vor: Wer spielt welches Instrument, welche Hobbys habt ihr und was macht ihr beruflich?

Die Band besteht aus Elias (Gesang), Andreas (Bass), Tobias (Schlagzeug,Klavier) sowie unserem Gitarrenduo Simon und Markus. Rein beruflich kann man Sweeping Death ĂŒbrigens als fast ausgewogene Mixtur aus Studenten und Elektronikern tutlieren. Dennoch genießt aktiver und passiver Musikgenuss oberste PrioritĂ€t, was möglichweise schon die ein oder andere Fußballkarriere gekostet hat.

Welche Bands haben euren Sound am stÀrksten beeinflusst?

Am Anfang inspirierten uns noch „The Big Four“, doch mittlerweile sind es progressivere Bands wie Gojira, Opeth oder Tribulation, die uns begeistern. Sie schaffen es nĂ€mlich, die Musik auf eine höhere Ebene zu katapultieren. Auch wenn wir ebenfalls Fans der NWOBHM sind, geht es uns letztlich jedoch immer darum, etwas Neues zu erschaffen und uns so wenig wie möglich an anderen zu orientieren.

Eure bislang besten/schlimmsten Erfahrungen?

Unser schlimmstes Erlebnis mĂŒsste das Sommerfest einer örtlichen Realschule gewesen sein. Innerhalb weniger Minuten gelang es uns, die Lehrer sowie nahezu alle Eltern und SchĂŒler musikalisch nach Hause zu geleiten. Die beste Erfahrung ist hingegen schwer zu beschreiben. Es is wohl der Moment auf der BĂŒhne, in dem die Musik, das Publikum und die Band eine besondere AtmosphĂ€re erschaffen. Man fĂŒhlt sich absolut frei und kann in diesem kurzen Moment alle Sorgen hinter sich lassen. Genau dieses GefĂŒhl treibt uns an und inspiriert uns, neue Musik zu schreiben.

Beschreibt eure Musik jemandem, der noch nie von euch gehört hat.

Unsere Musik kann man nicht so einfach in eine Schublade stecken. Grob gesagt verbindet sie nĂ€mlich Heavy- und Thrash Metal mit neoklassischen EinflĂŒssen. Dabei setzen wir uns als Ziel, konventionelle Song-Strukturen zu vermeiden.

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